Aktuelle Übersicht der Aktionen der Hilfsorganisationen, die ihren Sitz in Nordrhein-Westfalen haben

action medeor hat bis Juni 2010 über 95 Tonnen Medikamente, Verbandsmaterial und medizinische Hilfsgüter auf den Weg gebracht.
Neben der kontinuierlichen Versorgung der Krankenhäuser mit Medikamenten und Verbandsstoffen hilft medeor nun beim Wiederaufbau. „Unsere Partner brauchen jetzt neben Medikamenten und Verbandszeug vor allem auch Gehhilfen und Rollstühle", sagt Dirk Angemeer, Bereichsleiter bei action medeor ... weiter
Kontakt: Herr Bernd Pastors (Vorstand)
Telefon: 02156 9788-0
E-Mail:
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Arbeiter-Samariter-Bund hat während der Nothilfephase knapp 40.000 Menschen in der Erdbebenregion mit Lebensmitteln und Hilfsgütern versorgt. Im Zentrum der Hilfsmaßnahmen standen Familien und Waisenhäuser, die mit Hygienepaketen sowie Reis, Soja und Öl versorgt wurden. Zusätzlich halfen zwei Teams bei der medizinischen Versorgung von Schwerstverletzten und überreichten orthopädische Instrumente im Wert von 50.000 Euro an ein Feldkrankenhaus. Derzeit konzentriert sich der ASB auf den Wiederaufbau. In Petit Goâve entstehen 300 Übergangshäuser für etwa 1.500 Menschen. Die Holzhäuser verfügen über ein Betonfundament und können von den Bewohnern in permanente, sichere Häuser ausgebaut werden. Der ASB plant seine Präsenz in Haiti zukünftig weiter auszubauen und wird sich langfristig am Wiederaufbau des Landes beteiligen ... weiter
Kontakt: Carsten Stork (Projektmanager)
Telefon: 0221 47605-365
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CARE Deutschland arbeitet derzeit mit über 350 Mitarbeitern vor Ort. Die Hilfe dauert an. Aber auch der Alltag kehrt inmitten der offenen Wunden wieder ein. Neben den Nothilfemaßnahmen arbeitet CARE nun auch in den Bereichen Gesundheitsaufklärung, Betreuung von Kindern und Arbeitsbeschaffung ... weiter
Deutsche Welthungerhilfe e.V. finanziert ein Fünfjahresprogramm zur Gewährleistung langfristiger Maßnahmen, um den Menschen vor Ort nachhaltig zu helfen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den ländlichen Gebieten, die ebenfalls durch das Erdbeben stark getroffen wurden. Auch der Norden ist aufgrund der Flüchtlingsströme aus Port-au-Prince erheblich belastet. Mehr als 600.000 intern Vertriebene zählten die Vereinten Nationen. ... weiter
Telefon: 0228/2288-128
Help - Hilfe zur Selbsthilfe e.V.
Nach der Lieferung von Medikamenten, dem Einsatz eines Ärzteteams und der Verteilung von Lebensmitteln, hat Help nun mit umfangreichen Aufbauprojekten begonnen. Zunächst wird Help 500 Transitunterkünfte errichten, die bis zu 3.000 Menschen für mindestens 3 Jahre ein festes Dach über dem Kopf bieten. Solange wird es dauern bis mit dem Bau von permanenten, sicheren Häusern begonnen werden kann ... weiter

Human Plus lieferte mehr als 90 Tonnen Hilfsgüter im Wert vom mehr als 1 Million Euro in den letzen sechs Monaten nach Haiti. Adressaten waren vor allem Krankenhäuser, Waisenhäuser, SOS-Kinderdörfer aber auch einzelne bedürftige Familien. Um die Not in dem karibischen Land zu lindern, wurden Zelte, Decken und Kissen, Nahrungsmittel, Trinkwasser, Verbandsstoff, Medikamente, Hygieneartikel, Kleidung, Spielzeug und Schuhe geliefert ... weiter
I.S.A.R. Germany ist eine von den Vereinten Nationen zertifizierte und geprüfte Hilfsorganisation. Drei Tage nach dem Beben hat sie mit ihren Hilfsmaßnahmen in Port-au-Prince begonnen. Das Such-und-Rettungsteam suchte vor allem in der Region Carrefour nach verschütteten Menschen. Zudem wurden in dem eigenhändig errichteten Feldlazarett gemeinsam mit belgischen Kollegen innerhalb der ersten Tage nach der Katastrophe bereits rund 700 schwerverletzte Menschen behandelt und gerettet … weiter
Kontakt: Dr. Daniela Lesmeister (Vorstandsvorsitzende)
Telefon: 0203/ 39 34 29 91
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Kindermissionswerk "Die Sternsinger" setzt als partnerschaftlich orientiertes Hilfswerk auf die unmittelbare Zusammenarbeit mit den Projektpartnern vor Ort. Neben verschiedenen Nichtregierungsorganisationen und internationalen Ordensgemeinschaften ist dies auch in Haiti vor allem die katholische Kirche vor Ort.
Am 17. Mai 2010 besuchte Bruder Lozama das Kindermissionswerk in Aachen. Er kommt aus Beau-Séjour bei Léogane im Landesinneren, 80 km entfernt von Port-au-Prince entfernt ... weiter
Telefon: 0241/446124
Kindernothilfe hat mehrere neue Kinderzentren in Jacmel eingerichtet, in denen bis zu 120 Mädchen und Jungen betreut werden können. Zeltplanen, Seile, Buntstifte und Fußbälle sind auf dem Weg nach Jacmel. Für Essen ist gesorgt. Außerdem wurde der Wiederaufbau einer neuen Schule in Carrefour beschlossen. Zunächst sollen die Jungen und Mädchen in einer vorläufigen Zeltschule unterrichtet werden. Über 200 Kinder haben sich bereits in ausgehängte Listen eingetragen.
Kontakt: Dr. Jürgen Thiesbonenkamp (Vorstandsvorsitzender), Duisburg
Telefon: 0203/7789-0
Malteser International in Haiti: Leid lindern und beim Wiederaufbau helfen
Helferteams der Malteser gehörten zu den ersten, die nach dem schweren Erdbeben in Haiti vor Ort waren. Seitdem haben sie mehr als 7.000 Überlebenden der Katastrophe zuerst in Port-au-Prince, dann westlich der Hauptstadt in Léogâne und Darbonne medizinisch helfen können. Zudem versorgten die Malteser bisher über lokale Partner rund tausend Überlebende in Port-au-Prince und Léogâne sowie Kinder eines komplett zerstörten Waisenhauses. In Petit Goave sorgen die Malteser und ihre Kooperationspartner für sauberes Trinkwasser, in Milot im Norden Haitis geben sie Essen an Krankenhaus-Patienten, deren Angehörige und freiwillige Helfer aus ... weiter
Telefon: 0221 9822151
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MISEREOR
hat mehr als ein halbes Jahr nach dem Erdbeben mit seinen Hilfsmaßnahmen bereits viel bewirkt, doch die Aufbauarbeit muss fortgesetzt werden.
Stand der MISEREOR-Hilfe in Zahlen:
- 1,785 Millionen Euro hat Misereor für die Hilfe in Haiti bewilligt
- 36 Projekte wurden bis jetzt unterstützt, davon:
- 21 Projekte für Erdbebenflüchtlinge im ländlichen Raum,
- 6 Projekte für die städtische Bevölkerung in Port-au-Prince und Jacmel,
- 4 Projekte zum Wiederaufbau von Wohnraum.
Außerdem unterstützt Misereor ein Projekt aus Sondermitteln der Landesregierung NRW (300.000 Euro) für den Wiederaufbau von Bildungseinrichtungen der Salesianer in Port-au-Prince und drei Einzelprojekte für Ernährungssicherung und Katastrophenprävention sowie für die Ausbildung von medizinischem Personal (insgesamt 185.000 Euro) ... weiter
Peter-Hesse-Stiftung begann ihre ersten Einzelinitiativen in Haiti bereits 1981. Drei Jahre später wurde anlässlich der vierten Haiti-Reise von Peter Hesse die Arbeit in Haiti auf dauerhafte organisatorische Füße gestellt. 1988 wurde als haitianische Organisation die "Peter Hesse Fondation" gegründet. Sie startete ein Montessori-Projekt zur Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern: Das Centre Montessori d'Haiti ist mittlerweile ein großes Lehrerkolleg in Haiti mit einem guten Ruf ... weiter

UNICEF koordiniert die internationale Hilfe in den Bereichen Wasserversorgung, Kinderernährung, Bildung und Kinderschutz. UNICEF hilft, wieder eine medizinische Grundversorgung für Kinder und schwangere Frauen aufzubauen. Dazu gehört auch die Ausbildung von Gesundheitshelfern und Hebammen. UNICEF unterstützt eine große Impfkampagne gegen Krankheiten wie Diphterie, Masern und Tetanus. Mangelernährte Kinder erhalten in therapeutischen Ernährungszentren Hilfe.
UNICEF hat große Wassertanks aufgestellt und verteilt mit Tankwagen täglich sauberes Trinkwasser an Hunderttausende von Menschen. Latrinen helfen, die hygienischen Verhältnisse zu verbessern - ebenso wie Aufklärungsarbeit und die Verteilung von Seife. UNICEF hilft auch, die Wasserversorgung langfristig wieder aufzubauen. UNICEF setzt alles daran, den Kindern so rasch wie möglich ein Stück Normalität zurückzugeben. Unbegleitete Kinder und Waisen werden versorgt, betreut und die Suche nach überlebenden Angehörigen. unterstützt. In Flüchtlingslagern sind Schutzzonen für Kinder eingerichtet. Besonders wichtig ist es, die vom Erdbeben betroffenen Kinder schnell zurück in die Schule zu bringen und mit Schulmaterial zu versorgen ... weiter
Kontakt: Wiebke Eckau
Telefon: 0221/93650-285


